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Die Château Schneckenfarm befindet sich in Murten, einem historischen Schweizer Städtchen im heutigen Kanton Freiburg. Mit Blick auf den Murtensee erstreckt sich die Château Schneckenfarm auf Boden des Yersin-Gut. Das Yersin-Gut ist das einzige Gut in Murten, neben dem Schloss Murten, mit dem Prädikat Château. Das ist mithin der Grund, weshalb sich unsere Schneckenfarm Château Schnecken nennt.

Das Yersin-Gut hat eine beachtliche Geschichte hinter und noch vor sich. Um 1750 übernahm Friedrich Gurnel von seinem wohlhabenden Schwager das Landgut im Präll. Nach 1772 baute er dann das langgestreckte Herrenstöckli (das Château). Die barocke Hauptfassade erhielt - ein Unikat in Murten - das Wappen des Erbauers: drei goldene Rauten in rotem Schild.

1790 kam das Château in den Besitz des Aristokraten Louis D'Affry (1743-1810). Nach seiner Heimkehr von der französischen Revolution lebte er einige Jahre auf seinem Prehlgut. Durch die Protektion Napoleons wurde er schliesslich erster Landammann der Schweiz und drückte den endgültigen Anschluss der gemeinen Herrschaft Murten an Freiburg durch.

Danach kam das Prehlgut samt Château in den Besitz der Familie Yersin aus Fleurier. Bis diese schliesslich 1918 das Landgut an Emil Gutknecht von Ried verkauften. Das Château überliessen sie dann 1936 ebenfalls Emil Gutknecht.

Auf diesem kalkhaltigen historischen Boden neben dem Château Prehl vermehren sich unsere Weinbergschnecken ideal und wachsen in königlicher Umgebung zu beachtlicher Grösse heran, bevor sie dann nach traditioneller Art verarbeitet werden.

Wir züchten unsere Weinbergschnecken in Parzellen nach dem Vorbild der naturnahen Schneckenwirtschaft. Ein Metallzaun verhindert das Einfallen von Mäusen, Spitzmäusen und Schneckenräubern. Ein besonderer Zaun aus einem netzartigen Kunststoff verhindert zusätzlich das Entweichen der Schnecken und umgibt die einzelnen Parzellen.

Unser Ziel ist es die Schnecken in natürlicher Haltung zu züchten. Wie in der freien Natur können sich die Schnecken unter die gepflanzte Grünnahrung (Weißklee, Zichorie, Rübsen, Mangold,Salat) zurück ziehen, die ihnen neben Sichtschutz auch Schatten und Schutz gegen Austrocknung gibt und zudem als frische Grünnahrung dient. Auf die Einbringung von Giften und Kunstdünger wird verzichtet. Statt dessen wird auf die natürliche Stickstoffdüngung und Gründüngung zurück gegriffen und mit Grünfutter gefüttert, anstatt mit künstlichen Futtermischungen zu mästen.


Château des Yersin-Gut (Foto um 1890)




Château Schneckenfarm auf dem Yersin-Gut


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