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Nahrungssuche

Weinbergschnecken sind ausschließliche Pflanzenfresser, die auf der Suche nach Nahrung teilweise beachtliche Wege zwischen Schlafplätzen und Futterplätzen zurücklegen.

Bei der Suche nach Nahrung orientiert die Weinbergschnecke sich mittels ihrer Fühler. Mit den großen Fühlern, verschafft die Schnecke sich ein möglichst großes Sichtfeld. Sinneszellen, besonders an den beiden kleinen Fühlern, verfolgen viel versprechende Geruchsspuren, die auf Nahrung hindeuten.

Weinbergschnecken können erwiesenermaßen Nahrung auf einige Entfernung erkennen und kriechen dann gezielt darauf zu. Welke Nahrung wird den frischen grünen Pflanzenteilen im Allgemeinen vorgezogen.

Nahrungsaufnahme

Wie alle Weichtiere besitzt auch die Weinbergschnecke ein spezialisiertes Organ zur Nahrungsaufnahme. Wenn die Weinbergschnecke am Rand eines Salatblattes frisst, kann man erkennen, wie die Zunge der Schnecke aus der Mundöffnung hervor gestreckt wird, ein Stück des Blattes ergreift und in die Mundöffnung zieht, wo es vom Oberkiefer abgeschnitten wird.

Erst unter dem Mikroskop sieht man, dass die Zunge der Schnecke in Wirklichkeit eine Raspelzunge, die Radula, ist, auf der in zahlreichen Querreihen kleine Zähnchen angeordnet sind. Tatsächlich ist die Radula der Weinbergschnecke wie das Band eines Schaufelradbaggers aufgebaut: Sie bewegt sich über einen Knorpelkern und wird dabei durch die Nahrung gezogen. Die Radulazähnchen lösen dabei kleine Teilchen aus der Nahrung und befördern sie nach hinten in den Schlund. Im hinteren Bereich der Radula entstehen ständig neue Radulazähnchen, so dass die abgenutzten Zähnchen laufend ersetzt werden können.

Dank der Radula gehören die Schnecken zu den wenigen Wirbellosen, die ihre Nahrung vor dem Verschlucken zerkleinern können.


Weinbergschnecke bei der Nahrungsaufnahme
- Bild: Weichtiere.at -




Mikroskopaufnahme der Radula
einer Weinbergschnecke


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