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Schnecken gehören zu den Tieren, die jedermann kennt. Die sprichwörtlich langsamen Tiere mit dem gewundenen Häuschen begegnen uns nach jedem Regen.

Die Weinbergschnecke (Helix pomatia) ist die hier bekannteste Schnecke. Die größte europäische an Land lebende Gehäuseschnecke kann man vor allem in lichten Gebüschen am Wald- und Wegesrand entdecken, wo sie in den kühlen Abendstunden auf Nahrungssuche herumkriecht. Bei genauerem Hinsehen finden wir Schnecken bei entsprechendem Wetter auch an Bäumen im Wald, unter verfaulendem Holz, an Mauern und Felsen. Auch in Siedlungen und Gärten treten Schnecken auf. Dort sind sie dann erheblich weniger beliebt, denn vor allem die großen Nacktschnecken können großen Schaden anrichten.

Einige andere Vertreter, so zum Beispiel gerade die Weinbergschnecke, werden gesammelt und gegessen. Schnecken sind wahrscheinlich schon seit der Steinzeit ein Nahrungsmittel, das besonders in Zeiten allgemeiner Nahrungsknappheit genutzt wurde. Für einen wirtschaftlichen Handel mit essbaren Schnecken sind heute jedoch Zuchtbetriebe notwendig.

Im Ganzen gibt es etwa 43.000 bekannte Schneckenarten (etwa 78% aller Weichtiere), die keineswegs nur an Land leben. Schnecken mit dem bekannten gewundenen Gehäuse findet man auch in Flüssen, Teichen und anderen Gewässern.

Im Meer sind Schnecken, wie die übrigen Weichtiere, auch vertreten. Es gibt Schnecken an den Felsen der Küste, auf dem Ozeanboden in unterschiedlichen Meerestiefen, bis in die tiefsten Ozeangräben, an Korallenriffen und sogar an heißen Quellen, den so genannten Hot Vents.

Unser Betrieb züchtet die hier heimische und als Delikatesse geltende Weinbergschnecke. Deshalb befassen wir uns auf dieser Homepage ausschliesslich mit der Weinbergschnecke (Helix Pomatia).


Weinbergschnecke: Helix pomatia

Beschreibung:
Schale von kugelig bauchiger Form mit 5 - 6 gerundeten Umgängen. Höhe: 30 - 50 mm. Gerundeter Mündungsrand deutlich zu einer Mündungslippe umgeschlagen, die im Spindelbereich den winzigen Nabel bedeckt. Schalenfarbe cremig weiß, dunkles Längsband oft nur undeutlich erkennbar. Oberfläche mit deutlichen Zuwachsstreifen.

Lebensraum:
Bewohner lichter Hecken, Büsche und Wandränder mit kalkreichem Untergrund. Meidet stark von der Sonne beschienene (exponierte) Standorte, sowie den tiefen Wald. Teilweise als Kulturfolger in Gärten und landwirtschaftlichen Nutzflächen, wie Weinbergen, zu finden, selten als Schädling. In den Alpen bis auf 2000m.

Verbreitung:
Mittel- bis südosteuropäisch: Von Mittelfrankreich und Südengland im Westen bis Estland, Weißrussland und die westliche Ukraine im Osten, im Süden bis Norditalien, im Südosten bis Makedonien.


Weinbergschnecke (Helix pomatia)




Weinbergschnecke mit Jungtier




Weinbergschnecke (Helix Pomatia)


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